«Dialogue en Route» feiert Eröffnung in Zürich und der Ostschweiz

Eine Gruppe junger Menschen fährt während einer Woche quer durch die Ostschweiz und Zürich. Sie besuchen Moscheen, essen in Tempeln, übernachten im Kloster - und eröffnen Etappe um Etappe das Projekt «Dialogue en Route». Gemeinsam sind sie unterwegs für das friedliche Zusammenleben.

«Dialogue en Route» lädt ein, die religiöse und kulturelle Vielfalt der Schweiz zu entdecken. Das Projekt, welches Teil ist des Integrationsdialogs der Tripartiten Agglomerationskonferenz TAK, lädt ein, verschiedene Stationen – religiöse Stätten, Kultur- und Bildungshäuser – zu besuchen. Diese bieten Dialoganlässe, Lernräume und Gastfreundschaft zu religiösen und kulturellen Themen. Die Routen und Stationen werden auf einer Internetplattform vorgestellt.

Zum Auftakts des Projekts findet vom 25. Juni bis 2. Juli 2017 eine Velotour statt. Junge Menschen mit jüdischem, christlichem, muslimischem, hinduistischem, buddhistischem und auch nichtreligiösem Hintergrund sind gemeinsam unterwegs und besuchen während einer Woche die ersten Stationen und Routen des Projekts.

An den religiösen und kulturellen Stätten erhalten die Guides Mahlzeiten und eine Unterkunft für die Nacht. Die Tour führt sie vom Benediktinerkloster Disentis über Ilanz nach Chur zu einer eritreischen Gemeinschaft, vom Kinderdorf Pestalozzi über den Stiftsbezirk zur Kreuzlinger Moschee, und über den Shiva Tempel Opfikon nach Zürich zur Schlussfeier.

Dialogue en Route, das neue Dialogprojekt von IRAS COTIS wird 2017 in der Region Ostschweiz und Zürich lanciert. Bis 2019 wird «Dialogue en Route» landesweit umgesetzt. Ziel des Projekts ist es, Begegnungen mit anderen Religionen und Weltanschauungen zu ermöglichen und damit zum friedlichen Zusammenleben beizutragen.

Dialogue en route
Zusammenleben | 30.05.2017